Pressemitteilung: Auswertung und Dank an alle Helfer*innen und Unterstützer*innen

02.08.2016

Am 25. Juni hat die zehnte Parade der Kulturen in Frankfurt unter dem Motto „Gemeinsam – solidarisch - Frankfurt!“ stattgefunden.

Etwa vier Wochen nach der Parade der Kulturen ist der Frankfurter Jugendring mit einer ersten Auswertung und Dokumentation der Veranstaltung fertig, in der die wichtigsten Fakten, Neuerungen und Bilder zusammengestellt wurden.

„Diese Gelegenheit möchten wir nutzen, um uns noch einmal abschließend bei allen Helfer*innen, Unterstützer*innen, Kooperations- und Medienpartnern und natürlich auch bei den Schirmherrinnen Dr. Nargess Eskandari-Grünberg und Prof. Dr. Daniela Birkenfeld zu bedanken. Dr. Eskandari-Grünberg danken wir auch für ihre langjährige gute Arbeit als Integrationsdezernentin der Stadt Frankfurt“, so Rebekka Rammé, Vorsitzende des Frankfurter Jugendrings. „Mit einem neuen Team haben wir manches, aber nicht alles anders gemacht.“, fährt Rammé fort. „Wir sind sehr glücklich darüber, dass es zum ersten Mal einen politischen Aufruf gab, den alle Gruppen, die teilgenommen haben, mit unterstützt haben. Wir hoffen, dass die politischen Forderungen, die mit dem Aufruf und der Parade der Kulturen verknüpft sind, weiterhin in der Stadt diskutiert werden und Beachtung finden. Dazu gehören  das Eintreten für einen respektvollen und menschlichen Umgang mit allen Geflüchteten sowie ein deutliches Bekenntnis zu den Kinder- und Menschenrechten oder der Wunsch nach mehr Räumen für soziale Projekte und kulturelle Vielfalt“. Der Aufruf ist weiterhin auf www.parade-der-kulturen.de abrufbar und wurde inzwischen in 14 Sprachen übersetzt. Insgesamt sind es über 130 Organisationen und Vereine, die an der Parade teilgenommen und den Aufruf mit unterstützt haben.

Bei der Parade liefen insgesamt 70 Gruppen mit etwa 2.000 Personen mit, beim Demozug und bei der Abschlusskundgebung auf dem Römerberg waren fast zwanzigtausend Zuschauer*innen anwesend. Neben dem Markt der Kulturen am Mainufer, der insgesamt über 80 Stände zählte, Live-Musik und Tänzen auf den Bühnen (die ausschließlich von Jugend- und Kulturgruppen gestaltet wurden) und einem umfangreichen Kinder- und Jugendprogramm gab es auch einige Neuerungen in diesem Jahr, die wir nochmals hervorheben möchten und für die wir bisher ein sehr positives Feedback von allen Seiten bekommen haben.“, macht Rammé deutlich. „So gab es erstmals ein Förderprogramm, mit dessen Hilfe  9 Kooperationen von Kulturgruppen mit bis zu 500 Euro unterstützt wurden. Auch das gemeinsame Finale aller Gruppen auf dem Römerberg mit einem FlashMob von Tülay Sanlav und ihren musikalischen Gästen war ein Höhepunkt, der für alle Teilnehmer*innen erhebend war.“

Die Verbände des Frankfurter Jugendrings hatten diesmal Parade-Botschafter*innen ernannt, die den vielen ehrenamtlichen Helfer*innen bei der Parade ein Gesicht und eine Stimme gaben. Dazu fand auch eine breit angelegte Plakataktion statt.

Nach wie vor ist die Parade eines der größten Events in Hessen, das von ehrenamtlichen Helfer*innen getragen wird. Dies ist etwas ganz Besonders.

Unseren Kooperationspartnern, dem Amt für multikulturelle Angelegenheiten, dem Jugend- und Sozialamt mit dem Jugendbildungswerk der Stadt Frankfurt sowie der Kommunalen Ausländer- und Ausländerinnenvertretung gilt ein ganz besonderer Dank, da ohne sie die Parade der Kulturen in der Form nicht möglich wäre.

Bei unseren Förderern, der ABG Frankfurt Holding und der Saalbau, der FES Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH und der Frankfurter Sparkasse 1822 möchten wir uns auch herzlich bedanken! Ihre finanzielle und materielle Unterstützung ist unentbehrlich für das Gelingen der Veranstaltung.

Auch ein großes Dankeschön für die Unterstützung an den Caritasverband Frankfurt, an den AWO Kreisverband Frankfurt, an das Programm „Aktive Nachbarschaft“ der Stadt Frankfurt und an die traffiQ GmbH. Unser Dank gilt auch unseren Medienpartnern, insbesondere FRIZZ Frankfurt und der Frankfurter Rundschau.

„Bereits die Auswertung der Parade der Kulturen 2016 führen wir mit dem Blick auf das nächste Mal 2018 durch. Wir werden weiter diskutieren, welche Änderungen und Neuerungen wir uns noch vorstellen können“, meint Rammé abschließend.

Die Dokumentation sowie Bilder, Videos und weitere Informationen können auf der Website www.parade-der-kulturen.de unter der Rubrik „Rückblick 2016“ eingesehen werden.

Weitere Informationen 

Kontakt

Sébastien Daudin
Referent für die Parade der Kulturen und für Öffentlichkeitsarbeit
sebastien [dot] daudinatfrankfurterjugendring [dot] de (subject: Parade%20der%20Kulturen)